Leadership in Komplexität: Art of Hosting-Training Wien: 12. — 15. Nov. 2019

Alle Jahre wieder – so auch dieses: Wir freuen uns, wieder in Wien zu einem Art of Hosting-Training einzuladen. Die Kernfrage, der wir nachgehen, ist allgegenwärtig: 

Was heißt Leadership in komplexen Welten?

Gekonnter Umgang mit Komplexität steht heute mehr denn je auf der Agenda von Führungskräften: Die wirklich harten Herausforderungen von heute sind zu komplex, um von einigen Experten*innen oder der obersten Führungsebene alleine gelöst werden zu können. Die Forschung zeigt, dass in Komplexität Lösungen, die aus einer vielfältigen Gruppe unter Nutzung ihrer kollektiven Intelligenz entstehen, viel wirksamer sind, als jegliche herkömmlicher Ansätze. Art of Hosting ist aus dieser Erkenntnis entstanden und wird seit über 20 Jahre stetig weiterentwickelt, um den komplexen Anforderungen weiter gewachsen zu sein.

Wir laden Sie besonders herzlich ein, sich über drei Tage einem neuen Leadership-Stil zu widmen, praktische Erfahrungen zu sammeln und zu reflektieren. Aus der Praxiserfahrung und aufbauend auf eine solide theoretische Basis werden Sie lernen, Ihre Teams, Netzwerke und Organisationen auf effizientere und menschlichere Art zu führen.

Für Art of Hosting-Anwender*innen bieten wir den letzten Tag des Trainings als Practitioners‘ Day an. Dieser ist eine Möglichkeit für Vernetzung und dafür, sich selbst hosten zu lassen.

Herzlich willkommen,

Ilse Pogatschnigg
Holger Heller
Mischa Altmann

Das AoH-Training als Eintrittskarte in eine reiche, globale Community

Ein Art of Hosting-Training ist auch eine Initiation in ein neues Denken und der Beginn eines neues Weges. Zu einem richtigen Host wird man erst durch das Praktizieren und Üben; ein einzelnes Training macht noch keinen Host ;-). Und dieses Denken, diese Haltung und das Praktizieren werden vor allem vom weltweiten Netzwerk getragen, zu dem das Training die Eintrittskarte ist.

Das Besondere an dieser globalen Crowd ist, dass sie durch gemeinsame Werte, Erfahrungen und Haltungen verbunden ist. Diese Unabhängigkeit von Kultur und Land überzeugt mich immer wieder davon, dass wir mit AoH Ebenen berühren, die universell und urmenschlich sind. Das zeigt, dass es sich um keine Modeerscheinung handelt, die einen vorübergehenden Hype produziert und dann wieder verpufft.

Ganz handfest zeigt sich das Netzwerk durch seine Website, wo ich bei der Übersetzung ins Deutsche mitgewirkt habe. Dass sie mittlerweile in mehreren Sprachen aufrufbar ist, ist ein schöner Ausdruck der Vielfalt. Daneben gibt es noch die Mailingliste, die man nach dem Training abonnieren kann. Sie ist ebenso wie die Facebook-Gruppe ein Platz, an dem die Fülle spürbar wird: Von philosophischen Fragen bis hin zu konkreten Themen aus der Arbeit mit Klienten – immer finden innerhalb kürzester Zeit Antworten und Reaktionen aus allen Winkeln dieses Planeten. Das lässt Co-Kreation spürbar werden. Da entstehen neue Zugänge, Prinzipien und Ideen.

Besonders greifbar wird dieser verbindende Geist, wenn es Treffen gibt, bei denen wir uns in die anstehende Fragen vertiefen können. Das kann face-to-face oder online sein – die großen Distanzen lassen sich ja sonst nur durch ziemlichen Reiseaufwand überbrücken.

Beispiele auf lokaler Ebene sind Practitioners‘ Days im Anschluss an Trainings, daneben gibt es lokale oder globale Gatherings wie zuletzt in Slowenien oder auch online Initiativen wie Vihras „Keep the hosting beat“ oder Beehive rund um Amy Lenzo und Rowan Simonsen, die immer wieder online Angebote haben.

Ist man auf Reisen, kann man so gut wie sicher sein, dass man im jeweiligen Land auch auf Hosts trifft. Dann wird Hosting in seiner Reinform greifbar. Für mich als eine, die gerne unterwegs ist, ist das großartig. Es kommen dann auch neue – gehostete – Orte auf die persönliche Reise-Landkarte: Zum Beispiel Ransberg in Flandern, wo unsere frühere Steward Ria Baeck ein wunderbares Anwesen bewohnt und bewirtschaftet, oder Ehrenhausen in der Südsteiermark, wo Lena Maria Jacobsson, die das Yspertal-Training 2019 stewarded, sich auf dem Obenaus-Hof niedergelassen hat.

An diesen Orten kann mir immer sicher sein, dass Smalltalk nur kurz dauert und ein Gespräch schnell an Tiefe gewinnt, zur Herausforderung werden kann und nährend sein wird. Unberührt gehe ich nie daraus hervor. Das ist einer der Gründe, warum ich gerne sage, dass wir dem Training einen Beipackzettel mit einer Warnung beigeben müssten: „Achtung, dieses Training kann Ihr Leben verändern.“

Herzlich,

Ilse, im Namen des Teams, das genau diese Facetten von AoH auch genießt und schätzt

Warum ich wieder zu einem Practitioners‘ Day gehen werde. Und was es auch dir bringt.

Ich mag es, gehostet zu werden. Und ich glaube, dass die vierte Dimension der Four fold practice zu wenig praktiziert wird. Daher gehe ich zu Pracitioners‘ Days am Ende von Trainings, wenn sie in meiner Nähe angeboten werden. Bisher war ich zwei Mal bei den Trainings in Belgien dabei, nachdem ich 2016 hier selbst mitgehostet habe.

Walk the talk

Wenn wir die four fold practice ernst nehmen, dann bleibt uns wenig übrig, als darauf zu achten, wirklich alle vier Dimensionen zu üben, zu pflegen und zu praktizieren: Neben hosten geht es darum, sich selbst zu hosten, sich hosten zu lassen und zum Netzwerk der Lernenden beizutragen. Zugegeben: Diese drei Punkte lassen sich nicht verkaufen ;-).

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Apprentices: Wir laden aus unserem Feld ein

Art of Hosting ist so viel mehr als nur ein weiteres Werkzeug, das wir unseren Kunden anbieten. Wenn wir es ernst nehmen, dann verlangt es viel von unserer Arbeitsweise und von uns. Dazu zählen Selfhosting und das gemeinsame Lernen und Wachsen mit anderen Hosts. Eine der Antworten auf diesen Ruf ist für uns von Transformation Leben die Einladung von Apprentices zu den Trainings.

Bist du diesmal dabei?

Für das Training in Yspertal Ende April bauen wir gerade unser Team auf. Wir glauben, dass es viele Menschen braucht, die Räume für wichtige und auch schwierige Gespräche halten können, die jetzt notwendig sind. Dafür laden wir in erster Linie frühere Teilnehmerinnen und Teilnehmer als „AoH-Lehrlinge“ in unsere Trainings ein, um die gemeinsame Arbeit fortzusetzen.

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Aus dem Leben eines Apprentices: Wie Flow und Purpose Pläne durcheinanderbringen

Es war eine tolle Chance für mich, als ich hörte , dass es möglich war, als Apprentice beim Wiener AoH-Training mitarbeiten zu können. Ich brauchte nur wenig Bedenkzeit und stürzte mich mit Begeisterung in die Herausforderung. Ich hatte ja außer einem AoH-Training im Yspertal noch keine Erfahrung.

Marika (mitte) – AoH-Training 2018 im Yspertal

Viele Jahre hatte ich selbst Trainings gehalten und das Prinzip „never host alone“ erst bei AoH kennen und lieben gelernt. Ich hatte keine Ahnung, was auf mich zukommen würde.

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